Willkommen in meiner Psychiatrie-Ordination!

DR. DOINA SAFFARNIA

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Unsere Philosophie

 

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Psychopharmaka/Phythopharmaka

Phythopharmaka können unterstützend bei Nervosität, emotionalen Belastungen, Depressionen, Unruhe-, Angstzuständen, Schlafstörungen mit leichten bis mittelgradigen Verlaufsstörungen Anwendung finden.

Sie sind in der Regel gut verträglich und entfalten weniger  Nebenwirkungen als übliche Psychopharmaka. Bei schweren psychischen Erkrankungen sind sie nicht als Arzneimittel erster Wahl zu sehen und nicht als alleiniges Mittel zu empfehlen.

 

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Bezüglich der Medikamentengruppe der Psychopharmaka lassen sich im Groben vier verschiedene Gruppen unterscheiden.


Neuroleptika/Antipsychotika 

Diese lassen sich anhand verschiedener Kriterien weiter untergliedern, z.B. 
• gehört zu den typischen oder den atypischen Mitteln
• wird es oral (über den Mund) oder als Depot (Spritze) verabreicht
• über welche Potenz (Wirkungsprofl) verfügt das jeweilige Medikament
Die Wirkungsweise der Mittel ist je nach Potenz unterschiedlich.


 


Antidepressiva
Diese Gruppe von Psychopharmaka beeinflusst im Schwerpunkt den Bereich der Stimmung und hier speziell Stimmungseinbrüche in Form von Depressionen. Auch bezüglich der Antidepressiva lassen sich verschiedene Unterkategorien nennen, z.B.
trizyklische Antidepressivs, MAO-Hemmer, melatonerg-serotonerge Substanzen, SARI, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) oder aber die selektiven Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI), selektiver Noradrenalin und Dopamninwiederaufnahmehemmer (NDRI) als neueste Generation.

Neben der Aufhellung der Stimmung können Antidepressiva auch antriebssteigernd, angstlösend, schlaffördernd, beruhigend  wirken, sie kommen bei unterschiedlichen Erkrankungsbilder zum Einsatz (darunter auch Angst-, Zwangs-,Essstörung u.s.w).


Sedativa/Beruhigungsmittel/Tranquilizer
Diese Gruppe an Medikamenten kommt immer dann zum Einsatz, wenn es darum geht, gegen Unruhe, Angstzustände bis hin zu Panikattacken vorzugehen. Sie wirken generell dämpfend auf das Gehirn. Deswegen ist bei der Bedienung von Maschinen oder dem Autofahren entsprechende Vorsicht geboten, da die Reaktionszeit unter dem Einfluss von Beruhigungsmitteln deutlich
verlängert wird. In Kombination mit Alkohol kann es bis zu einer lebensgefährlichen Verstärkung der Wirkung kommen.

Ebenso besteht bei manchen (z.B.Benzodiazepine) Arzneimittel ein erhöhtes Suchtpotenzial.


Phasenprophylaktika
Diese Gruppe an Medikamenten kennt man auch unter der Bezeichnung Stimmungsstabilisierer. Dieser Begriff umschreibt bereits deren Wirkung oder Funktion. Sie sollen Menschen, die unter Stimmungsschwankungen leiden (z. B. Depression,
Manie oder Bipolare Störung) helfen, deren Intensität sowohl nach oben wie auch nach unten abzupuffern. Dies trägt zu einem besseren Umgang mit der Erkrankung bei, da die Handlungsfähigkeit nicht durch extreme Stimmungen (z.B. ausgeprägtes Rückzugsverhalten bei tiefer Depression oder mangelnde Kritikfähigkeit bei starker Manie) in Mitleidenschaft gezogen wird.



 

Pflanzliche Sedativa/Anxiolytica: Baldrian, Hopfen, Passionsblume, Melisse, Lavendel, Johanniskraut, Safran, Rosenwurz, 

Pflanzliche Antidepressiva: Johanniskraut (cave: mögliche Interaktionen mit anderen Medikamenten beachten)

Bei demenzieller Entwicklung, kognitiver Störung: Ginseng, Gingko-Präparate