DR. DOINA SAFFARNIA

Willkommen in meiner Psychiatrie-Ordination!

Das Burnout-Syndrom

Burnout, Depression, Erschöpfung oder "nur" Arbeitsunzufriedenheit? 

Ist meine "Work-Life-Balance" noch in Ordnung, das Verhältnis Privatleben-Arbeitswelt noch ausgewogen? 

Bin ich von Burnout betroffen oder wie kann ich mich davor schützen und mein emotionales Gleichgewicht bewahren?

 

 

"Die Fähigkeit, das Wort Nein auszusprechen,

  ist der erste Schritt  zur Freiheit"   (Nicholas Chamfort)

Symptome/Behandlung

 

Burnout zu überwinden ist ein Lernvorgang über mehrere Stufen, ein Prozess.

 Der Veränderungsprozess kann je nach allgemeiner Situation, Persönlichkeitsstruktur, Motivation, Flexibiltät, Schweregrad der Erkrankung ganz unterschiedlich lang,von Wochen bis Monate, andauern.

Burnout als Lebenskrise bedeutet auch dem Veränderungsprozess die Chance zu geben, langfristig eine lebenszufriedene Einstellung zu erreichen.

Das Burnout-Syndrom ist das Ergebnis andauernder oder wiederholter Belastungen in Verbindung mit langfristigem Arbeitseinsatz, ungünstigem Umgang mit dem Alltagsstress, Missachtung der körperlichen Bedürfnisse und der Gefühlen, zu hohen Erwartungen an sich selbst und an dem Lebensumfeld.

Als Folge kommen viele körperliche Erkrankungen (Herz-Kreislauf, Magen-Darm-Beschwerden), aber auch psychische Beschwerden oder Erkrankungen aus dem psychiatrischen Formenkreis (Panikattacken, Schlafstörung, ausgeprägte Ängste, Depressionen) vor.

Burnout-Symptomen können bei Menschen aller Berufsgruppen und Tätigkeiten auftreten.

Besonders gefährdet sind Menschen aus Berufen, in denen Beziehungen zu anderen Menschen wichtig sind, die den Weg zu Burnout ebnen.

Drei wichtige Burnout-Merkmale führen zu der Diagnose Burnout:

Emotionale Erschöpfung

bildet gemeinsam mit einer Unzufriedenheitseinstellung und dem Wunsch nach "alles perfekt machen", den Nährboden für Burnout. 

Depersonalisation (Entfremdung)

ist von einem reduzierten Engagement in dem privaten und beruflichen Umfeld als Wiederspruch zu der hochgradigen Begeisterung am Anfang des Burnout-Syndroms gekennzeichnet.

 Es folgt eine sarkastische, zynische, tlw. gleichgültige, gefühlsarme und/ oder negative Einstellung mit gesellschaftlichem Rückzug und Vermeidung der Kontakte. Das persönliche Gefühl für sich selbst geht verloren.

Abnehmende Leistungsfähigkeit

begünstigt auch die Entstehung der existentziellen Ängsten gepaart mit dem Gefühl versagt zu haben. Völlige Erschöpfung, depressive Verstimmung, schlechte Schlafqualität können oft begleitend vorkommen.